Seagate wird Fertigungsfabrik in China schließen

Mit dem Durchbruch des NAND-Flashspeicher ist das Interesse an klassischen kleineren Magnetscheibenfestplatten in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen. Während der Bedarf für Cloudspeicheranbieter an großen Festplatten weiter ansteigt, geht die Nachfrage im Consumer-Bereich stetig zurück. Vor allem in Notebooks werden häufig keine Magnetscheibenfestplatten mehr verbaut, sondern nur noch Datenspeicher auf NAND-Flash-basis. Selbst im professionellen Bereich und Servern wird vermehrt auf die schnelleren Speicherlösungen zurückgegriffen. In Desktop-PCs kommen SSDs vor allem als Systemplatte zum Einsatz, während größere Daten und Spiele weiterhin auf den Magnetscheibenfestplatten gelagert werden.

Seagate wird mit der Schließung einer HDD-Fertigungsfabrik die jährliche Produktion von Magnetscheibenfestplatten von 55 bis 60 Millionen auf 35 bis 40 Millionen Einheiten reduzieren. Mit der Schließung des Werks soll sich Seagate auch von rund 2.200 Angestellten verabschieden. Bereits im vergangenen Jahr hatte Seagate rund 8.000 Arbeitsplätze reduziert.

Original-Artikel:
http://www.tweakpc.de/news/

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PC aufrüsten – Wann ist es sinnvoll?

PC-Usern wird viel versprochen, wenn man ihnen eine Aufrüstung ihres Computers empfiehlt. Dabei ist längst nicht jeder PC dafür geeignet bzw. bringt eine Aufrüstung oft nicht den erwünschten Effekt. Diese Komponenten eines PC’s werden oft für eine Verbesserung der Performance ausgetauscht:

  1. Grafikkarte
    Vor allem Gamer können nicht zu viel Grafikpower haben. Jedes neue Spiel hat höhere Anforderungen und oft benötigt man eine ziemlich neue Grafikkarte, wenn man das Spiel mit den höchsten Grafikeinstellungen spielen möchte. Es kann durchaus sinnvoll sein, den Rechner mit einer besseren Grafikkarte auszustatten, jedoch sind hier auch Grenzen gesetzt. Bei PC’s, die älter als 3-4 Jahre sind, werden neue und schnellere Grafikkarten vom System ausgebremst. Der Bus-Takt des Mainboards sowie der Arbeitsspeicher ist nicht erweiterbar, somit kann es passieren, dass die Grafikkarte gar nicht ihre volle Leistung ausspielen kann.

  2. RAM (Arbeitsspeicher)Bei PC’s mit 4GB Arbeitsspeicher oder sogar noch weniger ist es in jedem Fall sinnvoll, den Arbeitsspeicher zu erhöhen. Allerdings gilt auch hier, dass der PC nicht älter als 5 Jahre sein sollte. Mit mehr Arbeitsspeicher wird ein PC nicht unbedingt schneller, es ist eher so, dass er bei vielen geöffneten Programmen und Tabs im Browser nicht langsamer wird.
  3. Prozessor (CPU)Grundsätzlich rate ich von einem Austausch des Prozessors (CPU) ab. Das allein bringt noch nicht wirklich eine spürbare Leistungsverbesserung. Bei vielen Usern ist es so, dass sie ihren Prozessor nicht annähernd ausreizen. Anders ist es bei Video-, Audio- oder Bildbearbeitung. Hier kann eine schnellere CPU durchaus signifikante Performancesteigerungen bringen.
  4. Festplatte (Hard Disk)
    Hier sehe ich das größte Potential für eine Aufrüstung. Tauscht man seine herkömmliche magnetisch-mechanische Festplatte gegen eine SSD (Solid State Disk) aus, ist fast immer ein immenser Geschwindigkeitszuwachs bemerkbar. Sowohl der Systemstart als auch das Starten von Programmen und Zugriffe auf Dateien sind deutlich schneller, als mit einer herkömmlichen Festplatte. Mittlerweile sind die Preise für SSD’s so niedrig geworden, dass sich das jedermann leisten kann.

Zusammenfassend kann man sagen, dass es schon Möglichkeiten gibt, seinen PC schneller zu machen. Allerdings darf man sich bei Rechnern, die älter als 4-5 Jahre sind, keine zu großen Hoffnungen machen. Da hat mit einem neuen PC mit aktuellen Komponenten mehr Spaß.

 

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So arbeitet man bei Microsoft und Google

Arbeiten, wo andere schwimmen gehen: Bei Google fehlt allerdings das Becken.

Wer bei Microsoft in Deutschland für immer seinen Schreibtisch räumen muss, kann sich glücklich schätzen. Dann wartet nicht die Arbeitsagentur, sondern ein ungewöhnlicher Arbeitsplatz in der neuen Zentrale in München Schwabing. Von den 1900 Mitarbeitern, die Ende des vorigen Jahres umgezogen sind, hat fast keiner mehr einen festen Schreibtisch. Jeden Morgen müssen sich die Angestellten erst einen freien Platz in dem 26 000 Quadratmeter großen Gebäude suchen. Die Heimatlosigkeit im Arbeitsalltag ist Teil eines Konzeptes, das Microsoft über zwei Jahre lang in Zusammenarbeit mit einem Fraunhofer-Institut entwickelt hat. Der Verlust des eigenen Schreibtisches soll ein Gewinn für den modernen Mitarbeiter sein.

 

Es darf übrigens auch zu Hause gearbeitet werden. Homeoffice hat den gleichen Stellenwert wie der Gang ins Büro. Microsoft macht keine Vorschriften, wer wo wie lange in der Zentrale seinen Teil zur Zukunft des amerikanischen Unternehmens beiträgt. Einzige Vorgabe der Geschäftsführung: Der tägliche Job muss erledigt werden. Microsoft-Chefin Sabine Bendiek nennt dies die „neue Welt des Arbeitens“ und schiebt hinterher: „Das klingt nach großen Worten, ist aber wirklich wahr.“ Das traditionelle Bürokonzept passe nicht in die digitale Welt, feste Schreibtische gebe es nicht mehr.

 

Der Computer mit Internetzugang ist die Voraussetzung, und auch die einzige, für das grenzenlose Arbeiten. Praktischerweise entwickelt Microsoft selbst seit vielen Jahren die dafür notwendige Software. Die Angestellten greifen erwartungsgemäß auf die Produkte aus dem eigenen Haus zurück. Neben den klassischen Officeprogrammen wie Outlook, Word, Excel und Powerpoint, die in der Bürowelt der Standard sind, kommen „One“-Produkte wie Drive für den Datenaustausch oder Note als digitales Notizbuch hinzu. Mit Skype wird telefoniert und gechattet.

Und selbst auf der Hardware findet sich das Microsoft-Logo. Für das mobile Arbeiten verteilt die Personalabteilung die Hybrid-Notebooks Surface und Surface Book. In den Besprechungsräumen hängt der Surface Hub, ein berührungsempfindlicher, in 4K auflösender Bildschirm in Größen von 55 oder 84 Zoll, mit Windows 10 als Betriebssystem, ausgestattet mit Kameras und Mikrofonen. Der Hub ist zugleich auch ein Whiteboard, also eine digitale Tafel, welche die handschriftliche Eingabe mit Stift erkennt. Der Hub versteht den Standard Miracast, so dass Mitarbeiter ihre Inhalte vom Notebook, Tablet oder Smartphone kabellos übertragen können.

 

Etwa 800 Kilometer nördlich von München, in Hamburg, hat ein anderes großes amerikanisches Unternehmen seine Deutschland-Zentrale. Google hat dort in einem zehnstöckigen Gebäude in der ABC-Straße neun Stockwerke gemietet. 500 Mitarbeiter steuern hier die Geschäfte des Internetgiganten. In den Großraumbüros auf den Bürostühlen hängen Jacken, auf den Schreibtischen stehen leere Tassen, Becher und Brauseflaschen. Die Rollcontainer sind mit Kekstüten, Taschentüchern und anderen privaten Dingen belegt. An den Monitoren hängen eigene Kopfhörer und kleben Post-its. Manche Mitarbeiter brauchen zwei Monitore, eine Tastatur und ein Notebook. Anderen reicht die Kombination aus Laptop und zweitem Bildschirm. Jeder hat seinen eigenen Schreibtisch. Das ist nur ein Unterschied zu Microsofts Zentrale in München. Verlässt man die Hauptarbeitszone, wird es bei Google bunt, witzig und thematisch.

Für die konkrete Umsetzung ist Jason Harper verantwortlich. „Die Zentrale in Hamburg habe ich gebaut“, sagt der Architekt. Der Mann im Kapuzenpulli meint natürlich die Inneneinrichtung. Auch die europäischen Zentralen in Zürich und Dublin hat er geplant. Die Stockwerke haben jeweils ein Thema. Besprechungsräume sehen mal aus wie ein Fernsehstudio mit Weltkarte an der Wand, ein Stadion mit einer Decke voller Fußbälle oder eine Kajüte mit runder Holztür. In der Kaffeeküche hängen Regenschirme von der Decke, auf dem nachempfundenen Sonnendeck lädt eine Hängematte ein, man kann zur Entspannung in einem Becken mit Schaumstoffwürfeln liegen und in Designersesseln Computerspiele wie Fifa 17 spielen. Hintergrundgespräche führen Mitarbeiter auf Startblöcken eines angedeuteten Schwimmbads, oder sie schreiben in einem stilisierten Ruderboot auf ihrem Notebook.

Entdeckt auf:

www.faz.net/aktuell/technik-motor/umwelt-technik/

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Gionee M2017: Luxus-Smartphone mit gigantischem Akku vorgestellt

Der chinesische Luxus-Smartphone-Hersteller Gionee macht es anders als viele, die in diesem Geschäft tätig sind: Denn üblicherweise packen die Anbieter von „Edel-Smartphones“ bestehende und meist nicht einmal besonders beindruckende Hardware in ein neues Gehäuse. Gionee hingegen will auch bei den inneren Werten überzeugen. Das Gionee M2017 ist trotz seiner edlen (aber sicherlich auch geschmacksabhängigen) Leder und Metall-Verpackung kein typischer Vertreter der Luxus-Smartphone-Kategorie: Denn das chinesische Smartphone, das ab 6. Januar in der 128-Gigabyte-Version für 6999 Yuan (rund 963 Euro) und für 16.999 Yuan (2340 Euro) zu haben sein wird, bietet ein echtes Alleinstellungsmerkmal bzw. Kaufargument: den Akku. Die Optik ist wohl nicht jedermanns Sache, die Technik hingegen kann (bis auf die CPU) überzeugen Denn das Gerät, das allerdings nur für den chinesischen Markt vorgesehen ist, bietet eine Batterie mit einer Kapazität von sage und schreibe 7000 mAh. Zum Vergleich: Ein Samsung Galaxy S7 Edge bringt 3600 mAh mit, beim Huawei Mate 9 sind es 4000 mAh.

Laut Angaben von Hersteller Gionee kann man damit theoretisch 32 Stunden ununterbrochen telefonieren und 26 Stunden lang ein Video ansehen. Der 7000-mAh-Akku hält bei moderater bzw. alltäglicher Nutzung mehrere Tage.

Doch für das Geld bekommt der Käufer eines M2017 nicht nur einen „fetten“ Akku, sondern auch viele weitere Top-Spezifikationen. Das 5,7-Zoll-Display bietet QHD-Auflösung (in Curved-Variante), dazu kommen 6 Gigabyte Arbeitsspeicher. In Sachen Fotografie werden vorne eine 8-Megapixel-Optik und hinten zwei Kameras (12 und 13 MP) verbaut, letztere sollen wie das iPhone 7 Plus einen zweifachen optischen Zoom ermöglichen.

Wie Engadget anmerkt hat das Gionee M2017 aber eine Achillesferse: die CPU. Denn das Gerät bietet nur einen Snapdragon 653-Chipsatz. Dieser ist zwar nicht im strengen Sinne schlecht oder langsam, ein Snapdragon 821 wäre aber die bessere Wahl gewesen und hätte den Preis des Smartphones sicherlich auch nicht signifikant in die Höhe getrieben.

Zur Anbieter-Website:

winfuture.de/news

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Mächtige Familie: Der geheimnisvolle Samsung-Clan

Fernseher, Smartphones, Tablets, Haushaltsgeräte: Das südkoreanische Unternehmen Samsung gehört zu den führenden Technik-Konzernen der Welt. Aber wer steckt eigentlich hinter dem Riesen und zieht die Strippen? BILD.destellt das Imperium vor.

 

Samsung: Verbund von 80 Firmen

Samsung Electronics ist mit einem Börsenwert von etwa 230 Milliarden Dollar das Kronjuwel der Samsung-Gruppe. 80 Firmen mit einem Umsatz von 268 Milliarden Dollar pro Jahr gehören zum Imperium. Zu dem Konglomerat, das ein immenses Gewicht für die südkoreanische Wirtschaft hat, gehören unter anderem auch der Schiffsbauer Samsung Heavy Industries sowie Baukonzerne, Chemie- und Pharma-Konzernen,eine Versicherung, Krankenhäuser, eine Werbeagentur, eine Modefirma, ein Freizeitpark et cetera. Samsung Electronics ist nicht nur der weltgrößte Smartphone-Anbieter, sondern auch die Nummer eins im Geschäft mit Speicherchips und Fernsehern.

Hält die Fäden bei Samsung fest in der Hand: Präsident Lee Kun-hee.

Lee Kun-hee: Der Patriarch

Der geheimnisvolle Samsung-Clan scheut das Rampenlicht. Oberhaupt und bislang unangefochtener Boss des Imperiums ist Lee Kun-hee (74), Sohn des Konzerngründers Lee Byung-chull. Erst mit dem Tod des Vaters 1987 bestieg Lee Kun-hee den Thron. Lee hatte 2014 einen Herzinfarkt, hält aber noch immer die Fäden in der Hand. Sogar den größten Korruptionsskandal des Landes überlebte der 74-Jährige nahezu unbeschadet. Der Konzern soll fast 300 einflussreiche Persönlichkeiten geschmiert haben, lautete 2005 der Vorwurf. 2009 wurde Lee wegen Steuerhinterziehung zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Ein Jahr später wurde er von Staatspräsident Lee Myung Bak begnadigt.

Strenges Regiment

Ein Ex-Manager zum Magazin „Focus“: „40 Wochenstunden stehen bei Entwicklern im Arbeitsvertrag. Tatsächlich arbeiten sie 70 oder 80 Stunden. Wer samstags nicht kommt, muss sich beim Chef entschuldigen.“ Die 82.000 Entwickler arbeiten auf einem fünf Kilometer langen Campus, über das angeblich ständig ein Anti-Spionage-Fahrzeug kurvt. Lee Kun-hee, mit einem geschätzten Vermögen von acht Milliarden Dollar der reichste Mann Südkoreas, will nicht nur Spitzenprodukte. Er befiehlt sie. Ein großes Plus des Elektronik-Giganten: 95 Prozent der Produkte werden selbst gefertigt, in den eigenen Fabriken. Abhängigkeit von Zulieferern gibt es also fast nicht. Samsung kann darum viel schneller auf Trends und Nachfragen reagieren.

 

Lee Yae-jong: Der Erbe

Längst mahnen nicht nur die Investoren, sondern auch die Regierung Südkoreas, Lee müsse seine Nachfolge regeln. Dessen drei Kinder halten sich bedeckt, wie sie die Kontrolle über das Flaggschiff Samsung Electronics ausüben werden. Als aussichtsreichster Kandidat gilt Sohn Lee Yae-jong (J.Y., 48) – derzeit Vizechef bei Samsung Electronics. Der zweifache Vater steht in der „Forbes“-Liste der mächtigsten Menschen der Welt auf Platz 33. Sein Privatvermögen soll sich auf 13,7 Milliarden Dollar belaufen.

Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel erschien zuerst bei BILD.de.

externer Link zum Artikel:

www.computerbild.de

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AMD Zen: Neue Prozessoren sollen DDR4-Speicher mit bis zu 3.200 MHz unterstüzen

Wie die Kollegen von bitsandchips.it erfahren haben möchten, hat AMD für die Zen-Prozessoren einen Speichercontroller von Rambus lizenziert. Dank diesem sollen die Modelle mit DDR4-Speicher mit effektiv bis zu 3.200 MHz (real 1.600 MHz) umgehen können. Bereits vermutet wurde, dass die Zen-Prozessoren modernen Arbeitsspeicher mit solch hohen Taktraten unterstützen wird, nun hat Rambus auch offiziell den Speichercontroller vorgestellt.

Der Speichercontroller selbst wurde für den 14LPP-Prozess optimiert, welche von Globalfoundries und Samsung verwendet wird. Jeder Hersteller kann den von Rambus entwickelten Controller lizenzieren. Neben DDR4-Speicher wird von dem Speichercontroller auch noch DDR3L und DDR3U sowie die ECC-Fehlerkorrektur unterstützt. Denkbar wäre somit sogar, dass die Zen-Prozessoren die ECC-Fehlerkorrektur beherrschen oder noch mit dem alten DDR3-Standard umgehen könnten.

Die aktuellen Intel-Prozessoren der Skylake-Generation für Sockel LGA 1151 sind nur für DDR4 bis 2.133 MHz (real 1.066 MHz) spezifiziert. Höhere Taktraten mit DDR4-Speicher kann nur inoffiziell über Overclocking realisiert werden.

Original-Quelle:
http://www.tweakpc.de/

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13 Jun

Viele Rücksendungen: Amazon-Prime-Kunde erhält Kontensperrung

 

Viele Rücksendungen

Einem Amazon-Prime-Kunden aus Berlin, der viel Kinderkleidung zurückschickte, ist das Konto gesperrt worden. Auch seine Frau darf nicht mehr bei Amazon einkaufen. Ab welcher Anzahl an Rücksendungen ein Konto gesperrt wird, sagt der Konzern nicht.

Wegen einer „außergewöhnlich hohen Anzahl“ zurückgesandter Artikel hat Amazon das Konto eines Berliner Kunden geschlossen. Das berichtet der Express. In einer E-Mail zur endgültigen Kontenschließung hieß es laut dem Bericht: „Nach eingehender Überprüfung haben wir festgestellt, dass Sie unberechtigt Artikel reklamiert haben. Wie angekündigt, können wir daher zukünftig leider keine weiteren Bestellungen entgegennehmen und schließen Ihr Amazon.de-Konto mit sofortiger Wirkung.“ Auch das Konto seiner Frau wurde gesperrt.

Der gesperrte Prime-Kunde Uwe R. erläuterte dem Express: „Ich habe fünf Kinder. Wenn ich für sie Kleidung kaufte, habe ich natürlich in verschiedenen Größen bestellt, das zurückgeschickt, was nicht passte.“ Amazon lehnt es ab, Angaben dazu zu machen, ab welcher Anzahl an Rücksendungen ein Konto gesperrt wird. Unternehmenssprecher Daniel Kälicke sagte Golem.de auf Anfrage: „Zu einer Kontosperrung kommt es nur bei Übereinstimmung verschiedener elementarer Kriterien eines Kontos mit einem Kundenkonto, bei dem es berechtigte Gründe für eine Kontoschließung gibt. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir aus Datenschutzgründen den Grund der Sperrung einzelner Kundenkonten nicht nennen können.“

Amazon darf das

Der IT-Anwalt Christian Solmecke hatte Golem.de zu ähnlichen Fällen im Jahr 2013 erklärt, dass auch beim Online-Shopping der Grundsatz der Privatautonomie gelte. Das bedeute, dass Amazon selbst entscheiden darf, mit welchen Kunden Verträge abgeschlossen werden sollen.

Andererseits dürfe Kunden, die von ihrem Rückgaberecht Gebrauch machen, nicht ohne weiteres das Konto gesperrt werden, selbst wenn sie übermäßig viele Artikel zurückschicken. „Dies hätte sonst eine Aushöhlung des gesetzlichen Widerrufsrechts zur Folge. So könnten Kunden aus Sorge vor Sperrung des Accounts von der Rücksendung von Artikeln abgehalten werden, obwohl ihnen dieses Recht gesetzlich zusteht. Eine solche Situation würde nicht dem Willen des Gesetzgebers entsprechen.“

Zu berücksichtigen sei jedoch, dass Amazon über das gesetzliche Widerrufsrecht hinaus freiwillig ein weitergehendes Rückgaberecht einräumt. So dürften Artikel im Rahmen der sogenannten Rücksendegarantie innerhalb von 30 Tagen zurückgesandt werden.  (asa)

 

Erstmalig veröffentlicht auf:

http://www.golem.de/

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25 Mai

Doom: Die offiziellen Systemanforderungen – GTX 970 empfohlen

Bei Steam finden sich mittlerweile die offiziellen Systemanforderungen für den kommenden id-Shooter ‚Doom‘. Im Verhältnis zu früheren id-Software-Spielen wirken die Anforderungen für die derzeit verfügbare Hardware geradezu  human. Mindestens sollten demnach eine CPU vom Typ Intel Core i5-2400 oder AMD FX-8320, acht Gigabyte RAM und eine 2-GB-VGA vom Typ Nvidia GeForce GTX 670 oder AMD Radeon HD 7870 verbaut sein.

Empfohlen werden eine CPU vom Typ Intel Core i7-3770 oder AMD FX-8350, wieder acht Gigabyte RAM und einer 4-GB-VGA vom Typ Nvidia GeForce GTX 970 oder AMD Radeon R9 290.

Zudem sollte die Festplatte über 55 Gigabyte freien Speicherplatz verfügen und eine schnelle Internetanbindung für den Multiplayer Zur Verfügung stehen.

Minimale Systemanforderung:

  • OS: Windows 7 / 8.1 / 10 (64-Bit-Versionen)
  • CPU: Intel Core i5-2400 / AMD FX-8320 oder besser
  • RAM: 8 GB
  • VGA: Nvidia GTX 670 (2 GB) / AMD Radeon HD 7870 (2 GB)
  • HDD: 55 GB verfügbarer Speicherplatz
  • Sonstiges: Zur Aktivierung wird ein kostenloser STEAM-Account benötigt sowie eine schnelle Internetverbindung zum Spielen des Multiplayer-Modus und SnapMap.

Empfohlene Systemanforderung:

  • OS: Windows 7 / 8.1 / 10 (64-Bit-Versionen)
  • CPU: Intel Core i7-3770 / AMD FX-8350 oder besser
  • RAM: 8 GB
  • VGA: Nvidia GTX 970 (4 GB) / AMD Radeon R9 290 (4 GB)
  • HDD: 55 GB verfügbarer Speicherplatz
  • Sonstiges: Zur Aktivierung wird ein kostenloser STEAM-Account benötigt sowie eine schnelle Internetverbindung zum Spielen des Multiplayer-Modus und SnapMap.

 

Übernommen aus:

http://www.tweakpc.de/news/36961/doom-die-offiziellen-systemanforderungen-gtx-970-empfohlen

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18 Apr

Gmail: E-Mail zurückrufen – Funktion nun Standardfunktion

Google bietet bei Gmail und Inbox nun die Funktion „E-Mail zurückrufen“ an. So aktivieren Sie die Funktion.

Google hat seinen beiden Web-Maildiensten Gmail und Inbox eine Funktion zum Zurückrufen von Mails hinzugefügt. Bei Gmail war die Funktion bisher nur über die Google-Labs-Zusatzfunktionen erhältlich. Ab sofort gehört „E-Mail zurückrufen“ nun zu den Standardfunktionen. Zur Aktivierung der Funktion rufen Sie die Gmail-Einstellungen auf und setzen Sie unter „Allgemein“ den Haken bei „E-Mail zurückrufen aktivieren“. Anschließend legen Sie eine „Rückruffrist“ fest, die 5, 10, 20 oder 30 Sekunden betragen kann.

Wenn Sie künftig eine Mail verfassen und auf „Senden“ klicken, dann wird die Mail nicht sofort an den Empfänger gesendet. Stattdessen wartet Google mit dem Versand bis zum Ablauf der „Rückruffrist“. In dieser Zeit erscheint in der Gmail-Oberfläche unter dem Sucheingabefeld der Hinweis, dass der Versand der betreffenden Mail wieder rückgängig gemacht werden kann. Sobald auf den „Rückgängig“-Link geklickt wird, wird der Versand abgebrochen und die Mail zur erneuten Bearbeitung geöffnet.

Im Web-Maildienst Inbox von Google ist die „E-Mail zurückrufen“-Funktion immer aktiviert und es gibt dafür also keine Einstellung. Auch hier erscheint nach dem Klick auf „Senden“ der Hinweis, dass der Versand der Mail rückgängig gemacht werden kann. Hier sollte man sich aber beeilen, denn bei Inbox kann der Versand nur innerhalb der ersten sieben Sekunden abgebrochen werden.

Quelle:

www.pcwelt.de

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12 Mrz

CeBIT-Messe wird flankiert von digitaler Kunstausstellung

Die IT-Messe CeBIT stützt sich auf stabiles Ausstellerinteresse. Wie schon im Vorjahr werden vom Montag an rund 3300 Aussteller aus insgesamt 70 Ländern die jüngsten Trends der Digitalisierung präsentieren, erklärte CeBIT-Chef Oliver Frese am Montagabend vor Journalisten in Hannover.

Flankiert wird die Ausstellung von rund 2000 Veranstaltungen rund um alle Fragestellungen der rasanten Vernetzung von Industrie und Gesellschaft.

Frese präsentierte die jüngsten CeBIT-Daten in Hannovers Kunstverein, wo Digitalkunst parallel zur Messe auch in der Ausstellung «Digital Archives« gewürdigt wird. Sie wird eigens für Messebesucher jeweils bis um 21.00 Uhr geöffnet sein. Vor dem Hintergrund des CeBIT-Themas wird dort auch am 23. März der NordLB-Chef Gunter Dunkel mit dem Wiener Künstler Gerald Nestler über die Risiken einer von Algorithmen gesteuerten Finanzmarkt-Welt diskutieren.

Auf der Medienveranstaltung kündigte das in den USA ansässige IT-Unternehmen Salesforce an, während der CeBIT Tausende Bäume auf dem Gelände aufstellen zu wollen, die später Hannovers Stadtbild zieren sollen. Zudem wurden CeBIT-Besucher aufgefordert, nicht mehr benötigte IT-Geräte als Spende mitzubringen. Sie sollen nach einer technischen Überholung später bedürftigen Menschen gespendet werden.

Unter den bereits vorab präsentierten Messe-Neuheiten befand sich eine intelligente Gürtelschnalle der Hochschule Osnabrück, die sich selbsttätig zusammenziehen kann. Damit soll der Zahlungsverkehr des Trägers symbolisch und haptisch erfahrbar werden. Ein interaktives Hologramm der Fraunhofer-Gesellschaft soll wiederum mediale Inhalte von Smartphone oder Tablet dreidimensional umsetzen.

 

Zuerst erschienen auf:

www.stern.de/digital/computer/cebit-messe-wird-flankiert-von-digitaler-kunstausstellung-6736910.html

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